Hallo,

da ich gestern Abend zur Infoveranstaltung gehen konnte, möchte ich kurz berichten und ein wenig Anregungen geben. Vermutlich wird man ja morgen was dazu auch im KSTA lesen, aber hier ein Kurzbericht. Teilnehmer waren ca. 100 dort, altersgemischt. Die Stadt war durch unterschiedliche Personen vertreten, es wurde eine kurze Präsentation zu Flüchtlingszahlen und damit zusammenhängenden Fakten gemacht. Folgende Infos kamen dabei rüber: Es geht um das derzeit stark mit Bäumen bestückte Grundstück der Stadt in der Otto-Gerig-Strasse. Weil es eben so stark bewaldet ist, darf dort momentan nichts gemacht werden, da die Vegetationszeit erst Ende September endet und erst dann Rodungen machbar sind. Dabei soll ein möglichst großer Baumbestand erhalten bleiben und ein zweigeschossiges Gebäude und ein Spielplatz entstehen. Außen verputzt, kein Containerhaus. Bezugsfertig wird das Ganze dann ca. Winter 14/ Beginn 2015 sein. Einziehen sollen Familien aus verschiedenen Nationen in variable zu verändernde Wohnungen. Also kein Heim mit Sammelsanitär usw. Jede Familie erhält eine Zahl von Zimmern plus eigene Küche und Bad. Es gibt einen Sozialarbeiter der Stadt, der zu Bürozeiten dort ist und einen Hausmeister/Sicherheitsdienst, der danach da ist, sodass rund um die Uhr eine Betreuung stattfinden kann. 18-20 Familien werden erwartet. Die Familien und besonders die darin lebenden Jugendlichen sollen möglichst intensiv in das Deutzer Sozialleben integriert werden. Hier gab es offenbar keine konkreten Vorstellungen dazu.

Der Leiter des Bürgerzentrums stellte Vorüberlegungen zum Vorgehen vor, die in seiner Einrichtung bereits gemacht wurden. Ich habe Deutz Dialog vorgestellt und mitgeteilt, dass wir koordinieren und daher diese Veranstaltung abgewartet haben.

Schlage daher vor, dass sich Deutz-Dialog nun an die Redner wendet und sich kurz noch einmal einbringt. Und dass wir das dann auf die TO am 3.8. nehmen. Und vielleicht im Vorfeld schon mal über denkbare Angebote für die Flüchtlinge nachdenken, insbesondere für die Jugendlichen.

Die Stimmung insgesamt war überraschend aufgeschlossen, natürlich gab es auch die ängstlichen Anwohner und die entsprechenden Äußerungen, aber es hielt sich im Rahmen, fand ich. Eher wurde Baumängel der Straße reklamiert und darauf gedrängt, dass diese vorher behoben werden müssten. Z.B. gibt es auf der Straße wohl keinen Gehweg, obwohl ihn viele Kinder als Schulweg brauchen. Das wurde notiert und als dringlich bezeichnet. Ich glaube, das war das Wichtigste, bitte dann Deutz-Dialog als Partner einbringen per mail an die Vorredner von gestern. Bezirksbürgermeister Kupke (?), Bürgeramtsleiter Höfer u.a., man kann ja diese zwei anmailen und sie bitten, alles dann an die weiteren Anwesenden Redner weiterzuleiten, nicht wahr?

Liebe Grüße sendet

Gabi S.